Umgang mit Stress und Selbstschutz bei Hass im Netz

3.2 Erste Hilfe Tipps: Was habe ich für Möglichkeiten?

Um sich selbst im Umgang mit Hass zu schützen und sich genügend abzugrenzen gibt es verschiedene Techniken und Methoden.

Bei der Konfrontation mit Hass im Netz ist es nützlich, einerseits spezielle Strategien zum Umgang mit Hass anzuwenden, andererseits können auch allgemeine Techniken der Stressregulation unterstützend wirken. Bei sehr hoher Belastung ist es hilfreich, sich vorübergehend aus den Netz zurückzuziehen und sich Unterstützung zu suchen. Hierbei ist die Solidarisierung und Unterstützung des persönlichen Umfeldes von entscheidender Bedeutung. Es ist also in jedem Fall ratsam, sich dem Umfeld anzuvertrauen und verschiedene Gesprächsmöglichkeiten zu suchen. Besonders wenn die Angriffe in einem beruflichen oder institutionellen Kontext auftreten, ist es hilfreich sich mit Kolleg*innen oder Menschen aus dem jeweiligen Umfeld zu beraten. Zusätzlich hilft es, sich in solchen Situationen besonders gut um sich zu kümmern und sich etwas Gutes zu tun. Auch Humor ist eine gute Bewältigungsstrategie, ist aber je nach Situation auch nicht für jede/n möglich oder passend. Sollte die Belastung langanhaltend sehr hoch sein, ist es ratsam auch professionelle Hilfe durch Therapeut*innen oder Berater*innen in Anspruch zu nehmen.