Über LOVE-Storm

Was tun?!
gegen Hass im Netz

LOVE-Storm aktiviert.

Viele Menschen wollen etwas tun gegen Hass im Netz. Sie wissen aber nicht wie. LOVE-Storm stellt Tipps und Materialien bereit, um Hass im Netz besser verstehen und angemessener reagieren zu können.

LOVE-Storm trainiert.

Auf (verbale) Gewalt reagieren Menschen instinktiv mit Flucht Angriff oder Erstarrung. Um auch unter Stress sofort reagieren zu können, ist es hilfreich in Trainings mögliche Reaktionen ausprobieren und verinnerlichen zu können. In unseren Trainings setzen wir daher auf Rollenspiele und andere interaktive Methoden, damit die Teilnehmenden unmittelbar selber erfahren können, was für sie funktioniert – oder auch nicht.

Der LOVE-Storm Trainingsraum

Für unsere Rollenspiele haben wir einen eigenen Trainingsraum entwickelt, um Online-Rollenspiele gegen Hass im Netz sicher und realistisch durchführen zu können. Nach 4 Jahren und tausenden zufriedenen Teilnehmer*innen geben wir den Trainingsraum zur pädagogischen Nutzung frei.

LOVE-Storm für Pädagog*innen

In der Sektion für Lehrende stellen wir Unterrichtsmaterialien, Fortbildungsangebote und Informationen bereit, damit Lehrende Hass im Netz präventiv bekämpfen können. Insbesondere natürlich auch Rollenspiele und Anleitungen zur sicheren Durchführung von Trainings in digitaler Zivilcourage.

Auf einem Podest stehen drei lächelnde Figuren. Die mittlere Figur trägt ein Schild mit dem LOVE-Storm Logo.
Rechts steht ein Podest mit einer durchsichtigen Kuppel, in der sich zwei Figuren vor einem Laptop und einem Papierstapel befinden. Nach links gehen 3 Strahlen ab, welche an weiteren Papiertapeln enden.

Unsere Geschichte

LOVE-Storm entstand 2017 als Projektgruppe im Bund für Soziale Verteidigung e.V., einem Fachverband der deutschen Friedensbewegung zur Entwicklung von gewaltfreien Sicherheitskonzepten. Mithilfe einer Startförderung durch das Programm „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministeriums und von Aktion Mensch entwickelte das Team aus dem Wendland die erste Version der LOVE-Storm Aktions- und Trainingsplattform gegen Hass im Netz. Dank einer großzügigen Einzel- und hunderten Kleinspenden gelang es uns, die Arbeit nach Auslaufen der Förderung 2020 fortzusetzen und sich als bundesweiter Anbieter von Workshops in digitaler Zivilcourage zu etablieren.

Ab 2019 begannen wir mit unserem Partner fairaend Lehrkräfte und anderen Pädagog*innen zu Multiplikator*innen für den LOVE-Storm Trainingsraum auszubilden. In Rheinland Plalz und Niedersachsen sind LOVE-Storm Fortbildungen seitdem fester Bestandteil der Lehrer*innen-Qualifizierung. Ein Jahr später starteten wir die internationale Weiterentwicklung mit Partner*innen aus der International Association against Cyber Hate INACH. Im Rahmen eines von ERASMUS+ geförderten Projekts konnten wir unser Angebot zu einer umfassenderen Lernplattform gegen Hass im Netz ausweiten. Bis Mitte 2023 werden LOVE-Storm Lernplattformen und Trainingsräume auch  auf slowakisch, italienisch, kroatisch  und englisch verfügbar sein.

Aus der Trainingsarbeit für größere NGOs wie campact, Save the Children oder Greenpeace wurde immer deutlicher, dass sich die Probleme ihrer Social Media Teams nicht alleine durch Trainings lösen lassen. Dank der Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung können wir daher nun seit 2022 kleinere und größere NGOs coachen, um ihre Social Media Kanäle sicherer zu gestalten. Hier gehen wir – gemeinsam mit den Social Media Teams – neue Wege.

DerLOVE-Storm Ansatz
So stoppen wir den Hass im Netz:

LOVE-Storm nimmt das gesamte Konfliktsystem in den Blick. So verhindern wir, dass sich alle Energie auf die Angreifenden richtet. Denn im Internet enden gefühlte 95% aller Debatten damit, dass beide Seiten ihre Meinung beibehalten oder sogar noch mehr von ihrer eigenen Position überzeugt sind. Stattdessen formulieren wir drei erreichbare Ziele.

 

 

Eine Figur tippt fröhlich auf der Tastatur eines Laptops.

Zuschauende aktivieren, sich gegen Hass zu äußern.

Eine Figur wendet sich von einem Laptop ab. Zwischen Figur und Laptop steht ein Fragezeichen.

Angreifenden gewaltfrei Grenzen setzen.

Eine Figur sitzt vor dem Laptop, aus dem ein Herz zu ihr fliegt. Darunter sind sechs Kreise mit Bildern: einem erhoben Mittelfinder, ein Daumen runter, ein Totenkopf, eine geballte Faust, ein Kackhaufen und ein Messer, von dem Blut tropft.

Angegriffenen den Rücken stärken und sie solidarisch unterstützen.

Der Bund für Soziale Verteidigung e.V. (BSV) ist unser Trägerverein. Der BSV ist ein Fachverband der Friedensbewegung zur Entwicklung und Verbreitung gewaltfreien Widerstands zur Verteidigung von Demokratien. 1994 veröffentlichte der BSV das erste (uns bekannte) deutschsprachige Handbuch für Zivilcourage.

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